Investitionslücke in Niedersachsen – Kliniken drängen auf mehr Förderung
Die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) fordert von der Landesregierung zusätzliche Mittel, um den Investitionsstau von 3,1 Milliarden Euro abzubauen. Nur so könne die Qualität der Versorgung gesichert und die Transformation der Kliniklandschaft bewältigt werden.
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Die Krankenhäuser in Niedersachsen schlagen Alarm: Der Investitionsstau in den Kliniken des Landes beträgt nach Angaben der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) aktuell 3,1 Milliarden Euro. Die Landesregierung habe in den letzten Jahren nur etwa die Hälfte des jährlichen Finanzbedarfs gedeckt, kritisierte NKG-Vorsitzender Rainer Rempe. Trotz eines 2023 eingerichteten Sondervermögens bleibe die Investitionsquote zu niedrig. Erforderlich seien jährlich 760 Millionen Euro, während tatsächlich nur 305 Millionen Euro plus 160 Millionen Euro für Geräte und Mieten zur Verfügung stünden. NKG-Verbandsdirektor Helge Engelke betonte, dass viele Krankenhäuser dringend modernisiert werden müssten, um eine qualitativ hochwertige Versorgung und ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld für Mitarbeitende sicherzustellen…
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