Jüdisches Krankenhaus Berlin startet Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Das Jüdische Krankenhaus Berlin geht in die Eigenverwaltung und sucht mit allen Beteiligten nach tragfähigen Zukunftslösungen…

8. Dezember 2025
  • Ökonomie

Das Jüdische Krankenhaus Berlin hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Die Klinik bleibt handlungsfähig und arbeitet unter Aufsicht eines Sachverwalters. Die Geschäftsführung legt einen Insolvenzplan vor. Verdi drängt auf ein Konzept, das den Weiterbetrieb dauerhaft sichert. Diskutiert werden Modelle einer Einbindung in kommunale Klinikverbünde wie Vivantes oder die Charité. Die Gewerkschaft erwartet zudem eine aktive Rolle der Jüdischen Gemeinde. Der Betriebsrat fordert Mitsprache der Interessenvertretungen und betont die Bedeutung des Hauses als Kiezkrankenhaus mit historischer Identität. Das Krankenhaus blickt auf fast 270 Jahre Geschichte zurück und versorgt Patientinnen und Patienten in mehreren Fachrichtungen. Es verfügt über 384 Betten und rund 820 Beschäftigte.

Quelle:
tagesschau.de

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