Pressemeldung

Kath. St. Paulus Gesellschaft wirtschaftlich auf guter Basis – positives Jahresergebnis 2025 und starke Entwicklung 2026

Gute Leistungsentwicklung, erfolgreiche Budgetverhandlungen und das große Engagement der Mitarbeitenden prägen die positive wirtschaftliche Entwicklung der Kath. St. Paulus Gesellschaft. Nach einem Jahresergebnis von 7,5 Millionen Euro für 2025 wird für 2026 aktuell mit einer weiteren deutlichen Verbesserung gerechnet…

25. September 2026
  • Ökonomie

Die Gesellschafterversammlung der Kath. St. Paulus Gesellschaft hat in ihrer Sitzung Anfang September 2026 den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 genehmigt. Mit einem positiven Ergebnis von 7,5 Millionen Euro blickt die Gesellschaft auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück. Auch für das laufende Jahr setzt sich die gute Entwicklung fort: Nach aktueller Hochrechnung wird für 2026 ein positives Ergebnis von rund 10 Millionen Euro erwartet.

Der Konzernumsatz stieg 2025 wieder auf mehr als eine Milliarde Euro und lag damit rund 45 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich positiv. Wesentliche Grundlage für diese Entwicklung ist eine gute organische Leistungsentwicklung in den Krankenhäusern sowie in den übrigen Einrichtungen der Paulus Gesellschaft. Positiv wirkten sich zudem die gestiegenen Landesbasisfallwerte sowie erfolgreiche Budgetverhandlungen mit den Sozialleistungsträgern aus. Auch in 2025 erfolgten mit über 27 Millionen Euro nennenswerte Investitionen in die Substanz, Medizintechnik, Digitalisierungs- sowie Strukturierungsprojekte. Letztere tragen dazu bei, zukünftig weitere Synergien zu realisieren. Für das Jahr 2026 sind weitere Investitionen im zweistelligen Millionenbetrag vorgesehen.

Dank an die Mitarbeitenden

Die positive Entwicklung der Kath. St. Paulus Gesellschaft ist nicht selbstverständlich. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung haben die Mitarbeitenden der Kath. St. Paulus Gesellschaft. Ihr täglicher Einsatz in Medizin, Pflege, Therapie, Verwaltung, Technik, Service und vielen weiteren Bereichen bildet die Grundlage für die Leistungsfähigkeit des Verbundes. „Das gute Ergebnis ist eine Gemeinschaftsleistung. Unsere Mitarbeitenden sorgen jeden Tag mit großem Engagement dafür, dass wir unsere Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner sowie die uns anvertrauten Menschen zuverlässig und auf hohem Niveau versorgen können. Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank“, sagt Christoph Rzisnik, CFO der Kath. St. Paulus Gesellschaft. „Die positive wirtschaftliche Entwicklung zeigt zugleich, dass wir insgesamt auf einer guten und belastbaren Basis stehen.“

Gute Entwicklung schafft Gestaltungsspielraum

Die wirtschaftliche Stabilität ermöglicht es der Kath. St. Paulus Gesellschaft, die Weiterentwicklung ihrer medizinischen und pflegerischen Angebote aktiv zu gestalten. Die insgesamt positive Entwicklung zeigt sich in vielen Bereichen, wenn auch mit unterschiedlichen Dynamiken. Zahlreiche medizinische Fachbereiche konnten ihre Leistungen deutlich ausbauen. In einzelnen Versorgungsbereichen besteht hingegen weiterer Handlungsbedarf. Dort stehen die notwendigen personellen und medizinischen Vorhaltestrukturen derzeit noch nicht in einem ausgewogenen Verhältnis zur tatsächlichen Leistungsentwicklung. Ziel ist es deshalb, Strukturen und Leistungsangebote künftig noch besser aufeinander abzustimmen und bei Bedarf anzupassen.  „Eine gute wirtschaftliche Gesamtlage gibt uns die Möglichkeit, solche Themen frühzeitig und differenziert anzugehen“, erklärt Henning Eichhorst, CEO der Kath. St. Paulus Gesellschaft. „Wir wollen unsere Angebote gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort weiterentwickeln, Potenziale heben und die Chancen unseres Verbundes noch stärker nutzen. Entscheidend ist für uns, medizinische Qualität, eine verlässliche Versorgung der Menschen in unserer Region und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander zu verbinden.“ Dazu wird die Kath. St. Paulus Gesellschaft ihre Leistungsangebote und Strukturen kontinuierlich überprüfen und dort weiterentwickeln, wo dies sinnvoll und notwendig ist. Vernetzung und Spezialisierung innerhalb des Verbundes spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Frage, wie vorhandene Ressourcen bestmöglich für die Versorgung eingesetzt werden können. „Wir kommen aus einer guten Position und haben in den vergangenen Jahren eine belastbare Grundlage geschaffen“, so Eichhorst. „Darauf können wir aufbauen. Unser Ziel ist es, die Kath. St. Paulus Gesellschaft langfristig als leistungsfähigen Gesundheits- und Sozialversorger in der Region weiterzuentwickeln.“

Herausforderungen ab 2027 frühzeitig im Blick

Diese stabile Ausgangslage gewinnt mit Blick auf die kommenden Jahre zusätzlich an Bedeutung. Ab 2027 werden sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Erlössituation für Krankenhäuser in Deutschland insbesondere durch die vorgesehenen Maßnahmen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes deutlich verschärfen. Gleichzeitig bleiben Personal-, Sach- und Energiekosten auf einem hohen Niveau. Die Kath. St. Paulus Gesellschaft bereitet sich frühzeitig auf diese Veränderungen vor. Das positive Konzernergebnis 2025 und die aktuell erwartete gute Entwicklung 2026 schaffen dafür eine wichtige Grundlage. Ziel ist es, die kommenden Herausforderungen mit Augenmaß anzugehen, vorhandene Potenziale im Verbund konsequent zu nutzen und die medizinische und pflegerische Versorgung auch unter schwierigeren finanziellen Rahmenbedingungen nachhaltig zu sichern.

Quelle:
paulus-gesellschaft.de

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