KBV-Vorstand Steiner fordert Klarheit – Selbstverwaltung versus Staatsmedizin
KBV-Vorstand Sibylle Steiner wirft Gesundheitsminister Lauterbach inkonsequentes Handeln vor und fordert Klarheit und Planbarkeit in zentralen Bereichen wie Selbstverwaltung, Digitalisierung und Arzneimittelversorgung.
- Politik
KBV-Vorstand Sibylle Steiner wirft Gesundheitsminister Lauterbach inkonsequentes Handeln vor und fordert Klarheit und Planbarkeit in zentralen Bereichen wie Selbstverwaltung, Digitalisierung und Arzneimittelversorgung.
Sibylle Steiner, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), hat auf der Vertreterversammlung die gesundheitspolitischen Maßnahmen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach kritisiert. Lauterbach, so Steiner, zeige einen oft inkonsequenten Richtungswechsel in seinen Entscheidungen: „Kaum jemand beherrscht den Wandel – zumindest in Form von Sinneswandel – so beständig wie unser Bundesgesundheitsminister“. Sie äußerte sich besorgt über die Pläne beim „Gesundes-Herz-Gesetz“ hinsichtlich Lipid-Screening, das trotz fehlender Evidenz weiter geplant sei, und forderte mehr Sicherheit und Klarheit für die Praxen, insbesondere bei Digitalisierungsprojekten wie der elektronischen Patientenakte (ePA). Zudem drängte Steiner auf eine bessere Kennzeichnung des DMP-Status von Patienten und kritisierte die unzureichende Finanzierung der Telematikinfrastruktur (TI)…
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