KI als drittes Auge in der Brustkrebsfrüherkennung
Seit Februar setzt die Universitätsklinik Innsbruck in der Mammadiagnostik auf eine KI-basierte Software, die als dritter Befunder neben zwei Radiologen agiert. Diese Technologie soll klinische Abläufe verbessern und die Arbeitsbelastung reduzieren, wobei der Mensch weiterhin die finale Diagnose stellt.
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Die Universitätsklinik Innsbruck nutzt seit Februar eine KI-basierte Software im Rahmen des Triple Reading in der Mammadiagnostik. Dabei unterstützt die KI zwei zertifizierte Radiologen bei der Befundung von Mammographien. Ziel ist es, klinische Abläufe zu optimieren, die Arbeitsbelastung zu verringern und Überdiagnosen zu minimieren. Erste Studien zeigen, dass das System zusätzliche Karzinome erkennt, die sonst übersehen worden wären. Allerdings können auch falsch-positive Befunde auftreten, insbesondere bei dichtem Brustgewebe oder postoperativen Veränderungen. Daher bleibt die finale Entscheidung beim menschlichen Befunder. Die Kombination aus KI und menschlicher Expertise soll die Qualität der Brustkrebsdiagnostik weiter steigern…
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