KI: Digitale Lösungen gegen Fachkräftemangel
In einer Expertenrunde betonen Prof. Felix Nensa und Simon Rost die Notwendigkeit, Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Tools im deutschen Gesundheitswesen zu integrieren, um administrative Aufgaben zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Sie heben hervor, dass KI nicht nur die Arbeitsbelastung des Personals verringern, sondern auch zur Nachhaltigkeit beitragen kann.
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Angesichts alarmierender Studienergebnisse, wonach 40% der Patienten den Zugang zum deutschen Gesundheitswesen als unzureichend empfinden und ein Drittel der Ärzte unter hoher Belastung leidet, diskutierten Prof. Felix Nensa vom Universitätsklinikum Essen und Simon Rost von GE HealthCare über Lösungsansätze. Sie identifizieren Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit als zentrale Hebel zur Verbesserung des Systems. Nensa kritisiert, dass Ärzte bis zu 50% ihrer Arbeitszeit mit administrativen Aufgaben verbringen, was durch digitale Tools und KI-basierte Transkription von Visitengesprächen reduziert werden könnte. Zudem könnten KI-Systeme in der Radiologie die Auswertung von Bildern unterstützen und die Terminvergabe optimieren, was zu effizienteren Abläufen führt. Rost ergänzt, dass Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen essenziell sei, da ein Krankenhausbett jährlich so viel Energie wie vier Haushalte verbraucht. GE HealthCare arbeitet daher an der Verbesserung der Energieeffizienz von Geräten und der Wiederaufbereitung alter Technologien. Beide Experten sind sich einig, dass die Integration von KI und nachhaltigen Praktiken entscheidend ist, um die Qualität der Patientenversorgung zu erhöhen und die Arbeitsbedingungen des Personals zu verbessern…
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