KI für die Prävention: Wieler fordert strategischen Einsatz im Gesundheitswesen
Lothar Wieler sieht große Chancen für Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen. Vor allem in der Prävention könne KI schneller informieren und früher intervenieren. Wichtig sei, Datensilos zu vernetzen und Rahmenbedingungen gemeinsam mit Politik und Forschung weiterzuentwickeln.
- IT
Beim Digital Health Innovation Forum betonte Lothar Wieler, ehemaliger RKI-Präsident und heutiger Leiter am Hasso-Plattner-Institut, das Potenzial Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen. KI ermögliche präzisere Analysen, zielgerichtete Informationen und frühzeitige Prävention. Insbesondere könnten kulturelle, sozioökonomische und gesundheitliche Aspekte gezielter adressiert werden. Durch die Verknüpfung bislang getrennter Datensilos steige zudem die Aussagekraft prädiktiver Analysen. Ariel Dora Stern, Professorin am HPI, unterstrich die Bedeutung eines interdisziplinären Austauschs zwischen Forschung, Politik und Wirtschaft zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen. Mit Blick auf die Entwicklungen in den USA warnte Wieler vor Kürzungen in der Wissenschaft. Innovation brauche Freiheit. Ariel Stern sieht hierin zugleich die Chance, den internationalen Forschungsdialog zu stärken und transatlantische Kooperationen auszubauen…
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