KI-gesteuerter Hirnschrittmacher: Innovatives Verfahren reduziert Nebenwirkungen um 50 Prozent

Eine neue, KI-gesteuerte Tiefenhirnstimulation reduziert die Nebenwirkungen bei Parkinson-Patienten deutlich und könnte die Therapie grundlegend verbessern.

21. August 2024
  • IT
  • Medizin

Eine neue, KI-gesteuerte Tiefenhirnstimulation reduziert die Nebenwirkungen bei Parkinson-Patienten deutlich und könnte die Therapie grundlegend verbessern.

Forscher aus den USA haben ein neues Verfahren zur Behandlung der Parkinson-Krankheit getestet, das auf der adaptiven Tiefen Hirnstimulation (aDBS) basiert. Diese Methode passt die elektrischen Impulse im Gehirn in Echtzeit an die Bedürfnisse des Patienten an, indem sie direkt auf seine Gehirnaktivität reagiert. Im Vergleich zur herkömmlichen Tiefen Hirnstimulation, die konstant arbeitet und daher oft unerwünschte Nebenwirkungen verursacht, zeigt die aDBS eine Reduktion dieser Nebenwirkungen um etwa 50 Prozent. Die Studie, die an vier Patienten durchgeführt wurde, die zuvor konventionell behandelt worden waren, stellt einen wichtigen Fortschritt in der Parkinson-Therapie dar. Allerdings ist die Methode derzeit noch sehr aufwändig und erfordert hoch qualifiziertes Personal…

Quelle:

mdr.de


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