KI-gestütztes Aktenscreening: Frühwarnsystem für Demenz auf Basis von Patientenakten
Eine US-Studie testet den Einsatz von KI wie GPT-4 und LLaMA 2, um aus Patientenakten frühzeitig Hinweise auf kognitive Beeinträchtigungen und Demenz zu erkennen. Obwohl KI-Modelle wie Chatbots vielversprechende Ansätze bieten, bleiben spezifisch trainierte Algorithmen aktuell präziser, was jedoch durch eine Kombination beider Ansätze optimiert werden könnte.
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Eine US-amerikanische Studie untersuchte, ob KI-Modelle wie GPT-4 und LLaMA 2 in der Lage sind, aus Patientenakten frühzeitige Hinweise auf Demenz zu erkennen, indem sie Schlüsselwörter und kontextuelle Hinweise analysieren. Dabei zeigte GPT-4 Vorteile in der Kontextanalyse und Flexibilität, war jedoch nicht präziser als spezialisierte Algorithmen wie XGBoost oder DeepLearning und generierte gelegentlich fehlerhafte Ergebnisse. Durch die Kombination der verschiedenen Modelle in einem Ensembleansatz wurde jedoch ein F1-Score von 0,9 erreicht, was die Effektivität des Screenings deutlich steigerte. Obwohl der Ansatz noch nicht praxisreif ist, sieht das Forschungsteam großes Potenzial für den Einsatz flexibler KI-Systeme in der medizinischen Vorsorge und Diagnostik, insbesondere in Ergänzung zu spezialisierter Software…
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