KI im Gesundheitswesen: Vertrauen wächst, doch Fehler bleiben Herausforderung

Eine Umfrage zeigt: 38 Prozent der US-Gesundheitsfachkräfte nutzen KI mindestens einmal pro Monat, in Deutschland sind es 25 Prozent. Vor allem junge Ärzte setzen KI ein, Pflegekräfte deutlich weniger. Hauptbedenken sind Fehleranfälligkeit und Datenschutz. Gleichzeitig sehen viele Potenzial zur Entlastung, etwa bei Verwaltungstätigkeiten.

13. März 2025
  • IT
  • Medizin


Künstliche Intelligenz findet zunehmend Einzug ins Gesundheitswesen, doch Akzeptanz und Nutzung variieren stark. Eine Umfrage zeigt: 38 Prozent der US-Fachkräfte setzen KI monatlich ein, in Deutschland sind es 25 Prozent. Besonders junge Ärzte nutzen KI häufiger, während Pflegekräfte und Frauen zurückhaltender sind.

Das Vertrauen in KI wächst, aber Herausforderungen bleiben. 51 Prozent der Befragten sorgen sich um fehlerhafte Ergebnisse, 35 Prozent um Datenschutz. In den USA zeigt sich bereits, dass fehlerhafte KI-Dokumentationen medizinisches Personal zusätzlich belasten können.

Trotzdem sehen viele das Potenzial: 40 Prozent wünschen sich eine Reduzierung administrativer Aufgaben, 21 Prozent erwarten Unterstützung bei Diagnosen. Würde KI Verwaltungsaufgaben um 80 Prozent verringern, würden 45 Prozent der Fachkräfte die gewonnene Zeit direkt in die Patientenversorgung investieren…

Quelle:

zm-online.de


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