KI im Klinikalltag: Echtzeittranskription entlastet Ärztinnen und Ärzte
Im Südharz Klinikum Nordhausen wurde eine KI-basierte Spracherkennung erfolgreich mit dem SAP-KIS verknüpft. Die Technologie transkribiert Arzt-Patienten-Gespräche live und hilft, Arztbriefe effizienter zu erstellen. Auf der DMEA zeigte IT-Leiter Stephan Stein das Potenzial.
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Das Südharz Klinikum Nordhausen hat eine KI-Spracherkennung nahtlos in sein SAP-basiertes Krankenhausinformationssystem eingebunden. IT-Leiter Stephan Stein präsentierte die Lösung auf der DMEA in Berlin. Die eingesetzte Technologie erkennt gesprochene Sprache in Echtzeit, strukturiert die Inhalte und erleichtert so die Erstellung von Arztbriefen. Die Kontrolle über Aufnahme und Nutzung bleibt beim Arzt. Genutzt wird die Software des dänischen Anbieters Corti, vertrieben durch AlsterText aus Hamburg. Auch in der Radiologie ist KI etabliert – etwa bei der CT-Bildanalyse. Stein betont: KI ersetzt keine Mediziner, sie reduziert aber Nachbearbeitungsaufwand und steigert die Effizienz. Wichtig sei der Einsatz faktenbasierter Systeme ohne „Halluzinationen“. In Nordhausen beginnt damit ein neues Kapitel der klinischen Digitalisierung…
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