KI in der Medizin: Revolution oder Risiko?
Interessanterweise stieg die Trefferquote, wenn die KI die endgültige Entscheidung traf
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In der modernen Medizin werden ständig Daten gesammelt, von Labortests bis zu MRT-Bildern. Diese Datenflut erfordert intelligente Technologien für ihre Auswertung. Die Bundesärztekammer betonte 2021 die wachsende Rolle der KI in der Diagnose und Therapie und prognostizierte, dass Ärzte, die auf KI-Unterstützung verzichten, möglicherweise gegen die ärztliche Sorgfaltspflicht verstoßen könnten. Institutionen wie das Uniklinikum Essen erforschen intensiv die Möglichkeiten der KI in der Medizin. Das Bundesministerium für Gesundheit hat ebenfalls den Forschungsschwerpunkt „Digitale Innovationen“ ins Leben gerufen. KI hat das Potenzial, Röntgenanalysen zu beschleunigen, Dokumentationen zu erleichtern und Patientenzustände vorherzusagen. Überraschenderweise spielt KI in der Pharmaindustrie noch eine untergeordnete Rolle. Ein zentrales Anliegen ist die Sicherheit und Vertraulichkeit von Patientendaten. Ein bemerkenswerter Fortschritt wurde im Bereich der Bildauswertung erzielt. Software wie Google-Healths DeepMind hat in Studien gezeigt, dass sie Brustkarzinome genauer identifizieren kann als menschliche Experten. Trotzdem gibt es Herausforderungen, wie die Interpretation der Ergebnisse durch KI. In einer koreanischen Studie wurde festgestellt, dass KI, wenn sie richtig trainiert wurde, die Erkennungsrate von Lungenkrebs in zufälligen Aufnahmen verbessern konnte. Interessanterweise stieg die Trefferquote, wenn die KI die endgültige Entscheidung traf…
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