KI in der Medizin: Von Insellösungen zu integrierten Plattformen
KI kann die Patientenversorgung verbessern, scheitert aber oft an fehlender Datenintegration. Strukturierte Plattformen, Standards wie HL7 FHIR und klare Governance sind nötig, um Daten sicher, zugänglich und nutzbar zu machen. Nur so entfaltet KI ihr volles Potenzial im Klinikalltag.
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Für den erfolgreichen Einsatz von KI-Anwendungen im Krankenhaus ist eine zentrale, interoperable Datenplattform unerlässlich. Daten aus elektronischen Patientenakten, Labor- und Bildgebungssystemen sowie externen Quellen müssen strukturiert, standardisiert und datenschutzkonform integriert werden. Standards wie HL7 FHIR und Terminologien wie SNOMED CT oder ICD sind zentrale Bausteine. APIs und Middleware-Lösungen erleichtern die Systemvernetzung. Data Lakes und Health Data Warehouses schaffen die technologische Basis. Schwächen bestehen weiterhin bei der Interoperabilität, der Datenqualität und der rechtlichen Absicherung. Ohne klare ethisch-rechtliche Leitlinien und eine strukturierte Datenpflege kann das volle Potenzial von KI im Klinikalltag nicht gehoben werden…
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