KI prognostiziert Mortalitätsrisiko anhand der Körperzusammensetzung aus MRT-Daten

Ein KI-Modell der Universität Freiburg analysiert MRT-Daten, um das individuelle Sterberisiko vorherzusagen. Muskel- und Fettverteilung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Das Deep-Learning-System wertete Daten von 60.000 Personen aus und könnte künftig personalisierte Präventionsstrategien ermöglichen.

11. März 2025
  • IT
  • Medizin


Forschende der Universität Freiburg haben eine KI-basierte Methode entwickelt, die aus MRT-Daten die Körperzusammensetzung analysiert und daraus das Sterberisiko berechnet. Das Modell wertete Daten von 60.000 Menschen aus und zeigte, dass Muskelmasse mit einer geringeren, Fettgehalt in der Muskulatur jedoch mit einer höheren Mortalität korreliert. Im Vergleich zu manuellen Analysen liefert die KI genauere Vorhersagen. Die neue Technologie könnte künftig in der klinischen Routine genutzt werden, um personalisierte Gesundheitsprognosen zu erstellen und gezielte Präventionsmaßnahmen einzuleiten…

Quelle:

medical-tribune.de


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