KI verändert das Arzt-Patienten-Verhältnis grundlegend
Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin diskutiert auf ihrem Jahreskongress in Wiesbaden ein ethisches Gelöbnis für KI-Entwickler. Künstliche Intelligenz verändert die medizinische Praxis tiefgreifend – und fordert Ärztinnen und Ärzte heraus, Technik kompetent und verantwortungsvoll einzuordnen.
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Beim DGIM-Kongress in Wiesbaden rücken Internisten die ethischen Fragen rund um KI in der Medizin ins Zentrum. Künstliche Intelligenz unterstütze zunehmend diagnostische und administrative Prozesse, beeinflusse aber auch das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Fachleute wie Martin Hirsch von der Universität Marburg fordern daher klare ethische Leitplanken – auch für die Entwickler. Denkbar sei eine Orientierung am Genfer Gelöbnis, das das Wohl des Patienten ins Zentrum stellt. Ziel sei es, nicht nur ärztliches Handeln, sondern auch technologische Werkzeuge diesem Anspruch zu unterwerfen. Ärztinnen und Ärzte müssten Entscheidungen der KI hinterfragen, einordnen oder auch bewusst ablehnen können. Kongresspräsident Jan Galle betont: Die neuen Möglichkeiten müssten im Dienst des Patienten stehen – nicht umgekehrt…
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