KI: Weniger Medikamente für Herzpatienten dank Datenanalyse
Das Projekt iCare4CVD der MedUni Wien will mit Künstlicher Intelligenz auf Basis einer großen Patientendatenbank personalisierte Therapien für Herzpatienten entwickeln und so den Medikamentenverbrauch reduzieren.
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen betreffen rund 85 Millionen Menschen in Europa und führen zu einer Vielzahl von Krankheitsbildern und Therapien. Das Forschungsprojekt iCare4CVD der MedUni Wien hat sich zum Ziel gesetzt, diese Vielfalt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zu analysieren und individuellere Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Durch die Zusammenführung von Patientendaten aus ganz Europa soll die KI lernen, welche Therapien für welche Patientengruppen am besten geeignet sind. Ein zentraler Punkt ist die Standardisierung der Daten, damit die KI effizient arbeiten kann. Langfristig soll dadurch nicht nur die Behandlungsqualität verbessert, sondern auch der Medikamentenverbrauch bei Herzpatienten gesenkt werden. In einer klinischen Studie sollen die Ergebnisse weiter überprüft werden. Projektleiter Dr. Martin Hülsmann warnt jedoch vor zu hohen Erwartungen an die KI, denn ihr Potenzial in der Medizin sei zwar groß, aber noch nicht vollständig ausgeschöpft…
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