KKLE trennt sich von Geschäftsführer Werner Kemper – Nachfolge bleibt offen
Die KKLE trennt sich überraschend von Geschäftsführer Werner Kemper. Interne Spannungen, Personalfluktuation und Kritik am Führungsstil dürften ausschlaggebend gewesen sein. Eine neue Doppelspitze soll die Klinikgruppe strategisch neu aufstellen. Die Nachfolge ist bislang unbesetzt.
- Personal
Bei der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft (KKLE), Träger der Krankenhäuser in Kleve, Goch, Kevelaer und Kalkar, kommt es zu einem unerwarteten Führungswechsel. Geschäftsführer Werner Kemper scheidet nach weniger als einem Jahr aus der operativen Leitung aus. Der Aufsichtsrat zieht damit offenbar die Konsequenz aus anhaltenden Spannungen und zunehmender Personalfluktuation im Verbund. Kemper, zuvor lange in Arnsberg tätig, wurde intern für einen autoritären und distanzierten Führungsstil kritisiert. Mehrere Schlüsselpersonen verließen das Unternehmen. Künftig soll eine Doppelspitze das operative Geschäft führen. CFO Dr. Sabine Kisselbach bleibt im Amt, ein neuer CEO wird noch gesucht. Kemper soll eine neu geschaffene Planungs- und Errichtungsgesellschaft leiten. Der Aufsichtsrat spricht von einer notwendigen strukturellen Neuausrichtung. Beobachter werten den Schritt als deutliche Reaktion auf Unruhe und Vertrauensverlust im Verbund…
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