Klinik-Soforthilfen: GMK-Vorsitzende fordert Auszahlungsfahrplan
Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz fordert vom Bund Klarheit über die Klinikhilfen. Ohne Inflationsausgleich drohen Insolvenzen. Die Kliniken brauchen das Geld – jetzt. Statt weiterer Versprechen braucht es endlich Entscheidungen. Und Tempo.
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Beim Treffen der Gesundheitsminister:innen in Weimar fordert Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk klare Aussagen zur Auszahlung der vom Bund zugesagten Klinik-Soforthilfen. Der im Koalitionsvertrag vereinbarte Ausgleich für inflationsbedingte Betriebskostensteigerungen der Jahre 2022 und 2023 lässt weiterhin auf sich warten. Schenk betont, dass ein Ausbleiben der Hilfen fatale Folgen hätte: Kliniken könnten gezwungen sein, Personal abzubauen oder gar Insolvenz anzumelden. Besonders ostdeutsche Krankenhäuser mit ohnehin angespanntem Arbeitsmarkt wären betroffen. Auch Gerald Gaß, Vorstand der Deutschen Krankenhausgesellschaft, bekräftigt die Dringlichkeit. Er sieht nicht nur den Inflationsausgleich als notwendig an, sondern fordert darüber hinaus eine umfassende Entbürokratisierung als kostenneutrale, aber wirkungsvolle Maßnahme. Am Mittwoch berät die GMK mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken über das weitere Vorgehen. Thüringen hat in diesem Jahr den Vorsitz.
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