Kliniken rüsten sich für die Hitzewelle – Aktionsplan wird aktualisiert
Hessische Kliniken erhalten neue Empfehlungen zum Schutz vor Hitzetod. Angesichts steigender hitzebedingter Sterbefälle drängt das Gesundheitsministerium auf bauliche und organisatorische Maßnahmen. Besonders ältere und chronisch Kranke sind gefährdet.
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Angesichts zunehmender Hitzeperioden aktualisiert das hessische Gesundheitsministerium seinen Aktionsplan zum Hitzeschutz in Kliniken. In Zusammenarbeit mit der Hessischen Krankenhausgesellschaft werden Krankenhäuser über notwendige Schutzmaßnahmen informiert. Ziel ist es, die Innenraumtemperaturen auf ein für Patienten und Beschäftigte erträgliches Niveau zu senken. Der Geschäftsführer der HKG, Steffen Gramminger, weist auf steigende hitzebedingte Aufnahmen hin – besonders bei älteren und chronisch kranken Menschen. Laut Robert Koch-Institut gab es im Sommer 2023 rund 3.200 hitzebedingte Todesfälle, überwiegend bei über 75-Jährigen. Neben organisatorischen Anpassungen fordert das Ministerium Investitionen in bauliche Maßnahmen. Hitze wird zunehmend zur Belastungsprobe für das Gesundheitswesen – nicht nur für Patienten, sondern auch für das Personal…
gmx.net
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