Kliniken suchen neue Finanzierungswege in einer strukturellen Unterfinanzierung

Viele Krankenhäuser stehen wirtschaftlich unter Druck. Zwei Drittel der Kliniken verzeichneten 2025 Verluste. Investitionslücken, steigende Kosten und offene Fragen zur Finanzierung prägen die aktuelle Debatte…

12. März 2026
  • Politik
  • Ökonomie

Die wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser bleibt angespannt. Zwei Drittel der Kliniken schreiben im Jahr 2025 Verluste. Gleichzeitig verschärft sich der strukturelle Geldmangel im System.

Ein Hauptproblem liegt bei dem Geld für Investitionen. Nach dem aktuellen System tragen die Bundesländer hierfür die Verantwortung. Viele Länder erfüllen diese Pflicht jedoch nicht ausreichend. Dadurch entstehen finanzielle Lücken in den Krankenhäusern.

Gleichzeitig driften Kosten und Erlöse weiter auseinander. Die Ausgaben der Kliniken steigen stetig. Die Einnahmen entwickeln sich dagegen langsamer.

Die Krankenhausreform allein löst diese tiefen Finanzierungsprobleme nach Einschätzung von Fachleuten nicht. Gleichzeitig wächst der Zeitdruck für viele Häuser.

Prof. Dr. Harald Schmitz ist Vorstandsvorsitzender der SozialBank. Im Gespräch mit der KU Gesundheitsmanagement erklärt er zentrale Fragen der Finanzierung. Er zeigt Wege auf, wie Kliniken Investitionslücken schließen. Zudem erläutert er die Bedingungen für den Zugang zu Krediten.

Ein weiteres Thema betrifft die Nachhaltigkeit. Schmitz beschreibt, wie ökologische Maßnahmen die Entscheidung über Kredite beeinflussen. Außerdem geht es um die Vorhaltefinanzierung nach dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG). Er analysiert, wie das Gesetz die Planungssicherheit für Kliniken verbessert.

Quelle:
ku-gesundheitsmanagement.de

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