Klinikpersonal setzt auf Grippeschutz, Corona-Impfung bleibt Ausnahme
RKI-Studie: Zwei Drittel des Klinikpersonals planen Grippeimpfung. Corona-Impfbereitschaft fällt deutlich geringer aus…
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Eine Befragung des Robert-Koch-Instituts zeigt, dass die Impfbereitschaft gegen Influenza im Krankenhauspersonal hoch bleibt. Für die Grippesaison 2024/25 gaben 56,3 Prozent an, sich geimpft zu haben. Für die kommende Saison planen 67,3 Prozent eine Impfung. Nur 23,4 Prozent lehnen sie ab, 9,3 Prozent sind unentschlossen.
Deutlich geringer ist das Interesse an der Corona-Impfung: Lediglich 16,4 Prozent ließen sich im vergangenen Jahr impfen, 22,6 Prozent beabsichtigen dies in der neuen Saison. Unterschiede bestehen zwischen Alters- und Berufsgruppen.
Ärztinnen und Ärzte erreichten mit 80,8 Prozent die höchste Grippeimpfquote, Pflegekräfte lagen bei 46,1 Prozent. Als wichtigste Motive nannten die Befragten Selbstschutz, Schutz des Umfelds und Patientensicherheit. Gründe gegen die Impfung waren fehlende Zeit, Vergessen oder Zweifel am Nutzen. Die letzte Saison war mit rund 400.000 Fällen die schwerste Grippewelle seit einem Jahrzehnt.
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