Klinikreform in Brandenburg: Folgen bleiben schwer abschätzbar

Brandenburgs Landesregierung sieht sich trotz eines Analyse-Tools des Bundesgesundheitsministeriums nicht in der Lage, die Folgen der Krankenhausreform umfassend abzuschätzen. Kritik an möglichen Belastungen durch ambulante Klinikleistungen wird zurückgewiesen, doch eine fehlende Auswirkungsanalyse und der ungenutzte Kreditfonds werfen Fragen zur Reformumsetzung und finanziellen Priorisierung auf.

16. Dezember 2024
  • Politik


Die Folgen der Krankenhausreform bleiben für Brandenburg weiterhin unklar. Weder das Analyse-Tool des Bundesgesundheitsministeriums noch andere Auswertungen liefern bislang belastbare Daten, um die Auswirkungen der Reform auf die regionale Krankenhauslandschaft abschätzen zu können. Kritik an einer Schwächung der niedergelassenen Ärzte durch mehr ambulante Klinikleistungen weist die Landesregierung mit Verweis auf bestehende gesetzliche Vorgaben zurück. Gleichzeitig bleibt das von der Landesregierung aufgelegte Kreditprogramm für Krankenhäuser bisher ungenutzt. Mit 18 neu geschaffenen Stellen im Ministerium und den Landesbehörden versucht Brandenburg, sich auf die Anforderungen der Reform vorzubereiten, was jedoch erneut die Frage nach der Effektivität dieser Maßnahmen aufwirft…

Quelle:

aerztezeitung.de


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