Klinikum Ernst von Bergmann kündigt Sparmaßnahmen beim Personal an

Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam will angesichts eines Ergebnisrisikos von bis zu 36 Millionen Euro für 2027 kurzfristig Personalkosten senken und hat eine Sanierungs-Taskforce gestartet …

14. Oktober 2026
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Angesichts eines drohenden Defizits von bis zu 36 Millionen Euro für 2027 bereitet das Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) in Potsdam kurzfristige Sparmaßnahmen vor. Im Fokus stehen die Personalkosten des städtischen Versorgers mit knapp 5.000 Beschäftigten.

Die Geschäftsführung stellte dem Aufsichtsrat am 9. Oktober Sofortmaßnahmen und Szenarien vor. Personelle Einschnitte sollen gemeinsam mit dem Betriebsrat beraten und umgesetzt werden. Die Klinikleitung räumt ein, dass diese Maßnahmen für Betroffene erhebliche Belastungen bedeuten können.

Neben dem Personalbereich prüft das Haus Einsparungen bei der Dienstwagenregelung und beim medizinischen Sachbedarf. Eine neu eingesetzte interprofessionelle Taskforce arbeitet in vier Handlungsfeldern: Personalkosten, Prozessoptimierung, Abrechnung und Kostenreduktion in der klinischen Versorgung. Erste Ergebnisse werden zeitnah erwartet.

Zusätzlich will die Geschäftsführung mit der Aufsichtsratsvorsitzenden und der Gesellschafterin über ein flankierendes Unterstützungspaket verhandeln. Ursache der Finanzkrise sind laut EvB die Auswirkungen der Krankenhausreform und des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes.

Quelle:
kma-online.de

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