Klinikum Leverkusen erklärt Krankenhaus Wermelskirchen für nicht wirtschaftlich betreibbar

Nach umfassender Prüfung verzichtet das Klinikum Leverkusen auf die Übernahme des insolventen Krankenhauses Wermelskirchen, da ein wirtschaftlich tragfähiger Betrieb weder mittel- noch langfristig möglich sei…

20. Juli 2026
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Das Klinikum Leverkusen wird das Krankenhaus Wermelskirchen nicht übernehmen. Die zuständigen Gremien der Klinikum Leverkusen gGmbH entschieden am 16. Juli, die seit Frühjahr 2025 geprüfte Integration des insolventen Standorts in die Konzernstruktur nicht weiterzuverfolgen. Insolvenzverwalter und Bezirksregierung Köln wurden am Freitag formell informiert.

Die Geschäftsführenden Dr. Anja Mitrenga-Theusinger und Dr. André Schumann begründen die Entscheidung mit dem Ergebnis einer aufwendigen Prüfung. Ein belastbares medizinisches Konzept für den Standort wurde zwar erarbeitet, die notwendigen Voraussetzungen für eine gemeinsame Umsetzung konnten jedoch nicht geschaffen werden.

Zusätzlich verschärft haben die Lage die bundespolitischen Rahmenbedingungen, insbesondere die erwartbaren Auswirkungen des Beitragsstabilisierungsgesetzes. Auch ein erheblicher Investitionsbedarf des Standorts war früh erkennbar. Die Gesamtbewertung aller medizinischen, wirtschaftlichen und strukturellen Aspekte führte zu dem Schluss, dass ein nachhaltiger Betrieb weder mittel- noch langfristig möglich sei.

Das Klinikum betont, die Entscheidung sei mit Blick auf die Beschäftigten in Wermelskirchen nicht leichtgefallen. Ziel sei von Beginn an gewesen, die Gesundheitsversorgung in der Region zu sichern und Arbeitsplätze zu erhalten.

Quelle:
klinikum-lev.de

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