Klinikum Stuttgart: Untreue, Bestechlichkeit und die Folgen eines missglückten Deals

Das Landgericht Stuttgart hat den ehemaligen Leiter der Auslandsabteilung des Klinikums Stuttgart, Andreas Braun, wegen Untreue, Bestechlichkeit und versuchten Betrugs zu einer Haftstrafe verurteilt, weil seine undurchsichtigen Deals dem Klinikum einen Millionenschaden zugefügt haben.

16. August 2024
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Das Landgericht Stuttgart hat den ehemaligen Leiter der Auslandsabteilung des Klinikums Stuttgart, Andreas Braun, wegen Untreue, Bestechlichkeit und versuchten Betrugs zu einer Haftstrafe verurteilt, weil seine undurchsichtigen Deals dem Klinikum einen Millionenschaden zugefügt haben.

Das Landgericht Stuttgart hat den ehemaligen Leiter der Auslandsabteilung des Klinikums Stuttgart, Andreas Braun, wegen Untreue, Bestechlichkeit und versuchten Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt. Braun hatte in seiner Position verhängnisvolle Geschäfte mit Patientenvermittlern aus Libyen und Kuwait eingefädelt, durch die dem Klinikum ein Schaden von rund zehn Millionen Euro entstanden ist. Richter Hans-Jürgen Wenzler bezeichnete Brauns Arbeitsweise als chaotisch und kriminell, weil er Ausgaben ohne Rechtsgrundlage genehmigt und überhöhte Rechnungen abgezeichnet habe. Der Fall Braun ist Teil eines größeren Skandals, bei dem auch andere ehemalige Führungskräfte des Klinikums Stuttgart im Visier der Justiz stehen…

Quelle:

bild.de


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