Koalition plant kürzere Wartezeit für radiologische Diagnostik
Die Koalition plant eine gesetzliche Verkürzung der Vermittlungsfrist für radiologische Behandlungstermine auf drei Wochen. Damit trägt sie der zentralen Bedeutung bildgebender Diagnostik für zeitkritische Therapieentscheidungen Rechnung…
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Die Koalitionsfraktionen von SPD und Union wollen die Wartezeit auf radiologische Termine verkürzen. Ein Änderungsantrag zum Krankenhausanpassungsgesetz sieht vor, dass Terminservicestellen künftig innerhalb von drei Wochen einen Termin bei Radiologinnen und Radiologen vermitteln müssen.
Bislang gilt für alle Facharztgruppen eine Frist von vier Wochen. Für die Radiologie soll nun eine Sonderregel greifen. Die Koalition begründet dies mit der Schlüsselrolle bildgebender Diagnostik. Untersuchungen wie Computertomografie oder Magnetresonanztomografie bilden häufig die Grundlage für weitere Therapieentscheidungen.
Kann die Terminservicestelle die Drei-Wochen-Frist nicht einhalten, muss sie weiterhin einen Termin in einem Krankenhaus anbieten. Der Gesetzentwurf befindet sich aktuell in der Ressortabstimmung.
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