‚Kompetenz statt Kontrollverlust‘ – Ärzteschaft fordert KI-Fortbildung

Die Ärztekammer Nordrhein fordert verbindliche KI-Kompetenzen in Aus-, Fort- und Weiterbildung. Ärztinnen und Ärzte sollen die Entwicklung und Regulierung aktiv mitgestalten, um Patientensicherheit und medizinische Qualität trotz zunehmender Automatisierung zu sichern.

27. März 2025
  • IT
  • Personal


Die Ärztekammer Nordrhein will Künstliche Intelligenz fest in der ärztlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung verankern. Ziel ist es, Kompetenzen im Umgang mit KI-Anwendungen strukturiert zu vermitteln und ärztlichen Einfluss auf deren Entwicklung, Zulassung und Einsatz sicherzustellen. Auf der Kammerversammlung betonte Präsident Dr. Sven Dreyer, dass KI ohne medizinische Expertise langfristig die Kontrolle über die Versorgung gefährden könne. Der Schutz sensibler Patientendaten, Fragen der Transparenz und die Vermeidung von Kompetenzverlusten stehen im Fokus. Die Ärztekammer fordert, Ärztinnen und Ärzte aktiv in die Regulierung medizinischer KI einzubeziehen und Leitlinien zur verantwortungsvollen Anwendung zu erarbeiten. Die medizinische Ausbildung müsse interdisziplinärer werden – mit enger Zusammenarbeit von IT und Medizin…

Quelle:

Ärztezeitung


Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.