Kooperation statt Konkurrenz: Drei kommunale Kliniken in Niedersachsen stärken regionale Versorgungsstrukturen
Kommunale Kliniken in Niedersachsen bauen ihre Zusammenarbeit aus, um den Herausforderungen der Krankenhausreform zu begegnen. Ziel: Synergien nutzen, Versorgung sichern, Leistungsgruppen sichern und dabei als öffentlich getragene Häuser bestehen bleiben.
- Ökonomie
Vor dem Hintergrund der anstehenden Krankenhausreform intensivieren die kommunalen Krankenhäuser in Wolfsburg, Braunschweig und Wolfenbüttel ihre Kooperation. Ziel ist es, der Leistungsgruppenzuteilung bis 2026 mit abgestimmten Strategien zu begegnen. Die Kliniken übernehmen in öffentlicher Trägerschaft eine Schlüsselrolle in der regionalen Gesundheitsversorgung, entgegen dem Trend zur Privatisierung. Besonders das Klinikum Braunschweig als Maximalversorger soll dabei Synergiepotenziale mit den Partnerkliniken nutzbar machen. Voraussetzung für die zukünftige Leistungsberechtigung ist nicht nur eine strukturierte Leistungsplanung, sondern auch der Nachweis qualitätsgesicherter Kooperationen. Diese reichen von der Geburtshilfe über die Intensivmedizin bis zur interventionellen Kardiologie. Die Zuweisung von Leistungsgruppen wird den Versorgungsauftrag grundlegend neu ordnen. Die drei Kliniken sehen sich dafür gut vorbereitet und setzen auf einen kontinuierlichen Austausch auf strategischer wie operativer Ebene.
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