Krankenhaus Emmaus Niesky vor Trägerwechsel – Diakoniestiftung plant Zukunft mit Rothenburg

Zwei Krankenhäuser, ein Ziel: In Niesky und Rothenburg formt sich eine neue Versorgungsstruktur. Die Diakoniestiftung plant die Übernahme des Emmaus-Krankenhauses. Ambulanz, Reha und Klinikbetrieb sollen unter einem Dach zukunftsfest werden, ganz im Sinne der KHVVG-Vorgaben.

20. Juni 2025
  • Ökonomie


Das Krankenhaus Emmaus Niesky in Ostsachsen steht vor einem möglichen Trägerwechsel. Die Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Dresden verhandelt mit der Diakoniestiftung in Sachsen über eine Übergabe der Trägerschaft ab 2026. Ziel ist es, die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Die Diakoniestiftung betreibt bereits das Orthopädische Zentrum in Rothenburg und möchte beide Einrichtungen enger miteinander verzahnen. Das Leistungsspektrum soll erhalten bleiben und den Anforderungen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) entsprechen. Geplant ist der Ausbau der Rehaklinik in Rothenburg sowie der Erhalt der ambulanten Facharztzentren in Niesky. In einem konstruktiven Dialog wird derzeit ausgelotet, wie die Integration beider Häuser gelingen kann. Die Mitarbeitenden sind über den Stand der Gespräche informiert und werden über Projektgruppen eingebunden. Beide Träger betonen die Bedeutung der Arbeitsplatzsicherung und die Bewahrung des diakonischen Profils. Eine Entscheidung steht noch aus, doch die Gespräche verlaufen nach Angaben der Beteiligten positiv. Seit 2015 verantwortet die Diakonissenanstalt den Betrieb in Niesky und trägt einen Großteil der ambulanten Versorgung der Region.

Quelle:

kma-online.de


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