Krankenhaus Geesthacht schafft nach zwei Insolvenzen die wirtschaftliche Wende
Wenige Monate nach dem Neustart mit Fokus auf Psychiatrie und Geriatrie verzeichnet das Krankenhaus Geesthacht positive Monatsergebnisse und plant den weiteren Ausbau…
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Das Krankenhaus Geesthacht hat seine wirtschaftliche Sanierung abgeschlossen und verzeichnet positive Monatsergebnisse. Nach zwei Insolvenzverfahren und dem Trägerwechsel von den Johannitern zur CTP-Gruppe konzentriert sich das Haus auf Psychiatrie, Geriatrie und Innere Medizin.
Die Fallzahlen in der Geriatrie sind 2026 deutlich gestiegen, der Bereich ist auf 78 Betten gewachsen. In Lauenburg wurde eine psychiatrische Tagesklinik mit 20 Plätzen eröffnet. In Ratzeburg ist eine weitere Tagesklinik geplant, ergänzend zur bestehenden Psychiatrischen Institutsambulanz. Im Regionalbudget verantwortet das Krankenhaus die psychiatrische Versorgung für rund 205.000 Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Geschäftsführer Prof. Dr. Lars Timm nennt die Spezialisierung als ausschlaggebend. Das Haus habe die Anforderungen der Krankenhausreform früher umgesetzt als gefordert. Laut Deutschem Krankenhausinstitut schreiben rund zwei Drittel der Krankenhäuser bundesweit Verluste. Gesellschafter Capt. Thomas Pötzsch verweist auf die Initiative des Landes Schleswig-Holstein zur Krankenhausreform als Rahmen für den weiteren Ausbau.
Rund 400 Mitarbeitende arbeiten am Standort. Die Jahressonderzahlung im November kann wieder aus eigener Kraft gezahlt werden. Ende Oktober sollen auf einer Pressekonferenz die Halbjahreszahlen und weitere Entwicklungsschritte vorgestellt werden.
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