Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz begrüßt gesundheitspolitische Ansätze im neuen Regierungsprogramm – fordert jedoch konkrete Umsetzungsschritte
Die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. (KGRP) sieht im aktuellen Regierungsprogramm der neuen CDU–SPD-Landesregierung wichtige Signale für die Zukunft der stationären Versorgung im Land. Insbesondere die angekündigten Maßnahmen zur Sicherung der flächendeckenden Versorgung werden grundsätzlich
positiv bewertet…
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„Die politischen Zielsetzungen gehen in die richtige Richtung. Entscheidend wird jedoch sein, wie schnell und verbindlich diese Vorhaben umgesetzt werden“, erklärte der Vorsitzende der KGRP Frank Lambert. Dazu zählen unter anderem Investitionen in die Krankenhausinfrastruktur sowie Maßnahmen zur Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen.
Gleichzeitig mahnt die KGRP zur Eile: „Viele Krankenhäuser befinden sich in einer wirtschaftlich äußerst kritischen Situation. Ohne kurzfristige Entlastungen drohen weitere Einschränkungen im Versorgungsangebot“, so Lambert. Dies auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen zur Einsparung bei den Gesetzlichen Krankenkassen zu Lasten der Krankenhäuser.
Kritisch sieht die Krankenhausgesellschaft bislang fehlende konkrete Aussagen zur langfristigen Investitionsfinanzierung sowie zur Ausgestaltung möglicher Strukturreformen. „Der angekündigten Prüfung der Reduzierung der Eigenbeteiligung der Träger sowie einer weiteren Stärkung der pauschalen Investitionsmittel müssen schnell Taten folgen. Nur so können die formulierten Ziele, die Klinikinfrastrukturen zu modernisieren und krisenfest, nachhaltig und klimaresilient zu machen, auch erreicht werden“, so Andreas Wermter, Geschäftsführer der KGRP.
Abschließend betont die KGRP ihre Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit mit der Landesregierung: „Wir stehen bereit, unsere Expertise einzubringen, um gemeinsam tragfähige Lösungen für eine leistungsfähige und zukunftssichere Krankenhausversorgung in Rheinland-Pfalz zu entwickeln.“
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