Krankenhauslandschaft bleibt unter Druck trotz rückläufiger Insolvenzen

Die Zahl der Krankenhausinsolvenzen ist leicht gesunken. Schließungen, Übernahmen und Fusionen zeigen jedoch, wie angespannt die Lage vieler Kliniken weiterhin ist…

20. Januar 2026
  • Ökonomie

Im Jahr 2025 meldeten 22 Krankenhäuser Insolvenz an, betroffen waren 26 Standorte. Das geht aus aktuellen Zahlen der Deutsche Krankenhausgesellschaft hervor. Damit liegt die Zahl unter den Werten der beiden Vorjahre. Besonders häufig betroffen waren freigemeinnützige Träger, gefolgt von öffentlichen und privaten Einrichtungen. Rund 13.500 Beschäftigte arbeiten an den betroffenen Standorten.

Ein Teil der Verfahren führte zur Schließung von Kliniken, andere konnten durch Übernahmen oder finanzielle Hilfen fortgeführt werden. Kommunen und Landkreise traten mehrfach als neue Träger auf. Auch private Investoren übernahmen Standorte und veränderten Versorgungsprofile. Parallel kam es zu Betriebseinstellungen ohne Insolvenz sowie zu weiteren geplanten Schließungen.

Neben Insolvenzen prägten Fusionen das Jahr. Große Klinikverbünde wie auch kleinere Häuser schlossen sich zusammen, teils mit politischer Unterstützung. Diese Entwicklungen unterstreichen den tiefgreifenden Umbau der Krankenhauslandschaft.

Quelle:
aerzteblatt.de

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