Krankenhauslandschaft im Wandel: Fusionen und Kooperationen als Zukunftsstrategie
Die Krankenhausreform zwingt freigemeinnützige Träger angesichts finanzieller Schieflagen und unfairer Wettbewerbsbedingungen verstärkt auf regionale Vernetzung und Fusionen zu setzen, um ihre Existenz zu sichern.
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Die Krankenhausreform zwingt freigemeinnützige Träger angesichts finanzieller Schieflagen und unfairer Wettbewerbsbedingungen verstärkt auf regionale Vernetzung und Fusionen zu setzen, um ihre Existenz zu sichern.
Auf dem Gesundheitswirtschaftskongress 2024 wurde intensiv über die Zukunft der Trägervielfalt im Krankenhaussektor diskutiert. Insbesondere freigemeinnützige Träger sehen sich durch verzerrte Wettbewerbsbedingungen benachteiligt. Während kommunale Kliniken in finanziellen Notlagen häufig staatliche Unterstützung erhalten, fehlen solche Unterstützungsmechanismen für freigemeinnützige Häuser. Marcus Proff, Vertreter des Caritasverbandes, warnte davor, dass viele Insolvenzen in diesem Bereich die Trägervielfalt gefährden. Als Lösung werde verstärkt auf regionale Vernetzungen und Fusionen gesetzt, auch über konfessionelle Grenzen hinweg. Trotz der Herausforderungen betonte Dr. Jens Schick von den Sana Kliniken, dass gerade in Zeiten sinkender Patientenzahlen und knapper Ressourcen eine übergreifende Vernetzung der Klinikstrukturen für die Zukunft unverzichtbar sei…
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