Krankenhausreform in Bremen nimmt Fahrt auf: Erste Transformationsgelder fließen, weitere Millionen angekündigt
Bremen bewilligt erste Mittel aus dem Krankenhaustransformationsfonds. Geno und Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide erhalten über 150 Millionen Euro, größtes Vorhaben ist die Verlagerung des Klinikums Links der Weser…
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Die Gesundheit Nord (Geno) und das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide erhalten aus dem Krankenhaustransformationsfonds mehr als 150 Millionen Euro. Das Land Bremen trägt davon rund 46 Millionen Euro, vorbehaltlich der Bewilligung durch das Bundesamt für Soziale Sicherheit (BAS). Die Gesundheitsdeputation stimmte dem in ihrer Sitzung am 16. Juni zu.
Den größten Anteil der Mittel erhält die Geno für die Verlagerung des Klinikums Links der Weser an den Standort des Klinikums Bremen-Mitte. Die Gesamtkosten des Bauprojekts belaufen sich auf 172,9 Millionen Euro. Rund 120 Millionen Euro trägt der Transformationsfonds, 15 Millionen Euro stammen aus regulären Krankenhausinvestitionsmitteln, zehn Millionen Euro sind Eigenmittel der Geno, und die Kommune Bremen stellt 28,1 Millionen Euro als Investitionszuschuss bereit.
Am Standort entstehen Neubauten für kardiologische Stationen, OP-Bereiche, Palliativstationen sowie die Kardiologisch-Angiologische Praxis. Zusätzlich werden neue Räume für die Zentrale Notaufnahme und das Zentrallabor geschaffen.
Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) bezeichnete die erste Ausschüttung als Auftakt weiterer Förderungen für alle Bremer Krankenhäuser. Parallel beschloss die Gesundheitsdeputation das reguläre Krankenhausinvestitionsprogramm für 2026. Das Land stellt den Kliniken 53,3 Millionen Euro zur Verfügung, eine Steigerung um eine Million Euro gegenüber 2025. Darin enthalten ist auch die Förderung von 1.387 Ausbildungsplätzen in Gesundheitsberufen.
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