Krankenhausreform in Hessen: Kooperation als Erfolgsfaktor
Hessen setzt bei der Krankenhausreform auf regionale Versorgungskonferenzen, um individuelle Lösungen zu finden. Gesundheitsministerin Diana Stolz fordert mehr Zusammenarbeit. Kliniken müssen sich spezialisieren, um Versorgungsqualität zu sichern. Die Daten zeigen: Ambulante Behandlungen nehmen zu, geriatrischer Bedarf wächst.
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Hessen beschreitet neue Wege in der Krankenhausplanung. Mit regionalen Versorgungskonferenzen sollen passgenaue Lösungen für die Reform entwickelt werden. Gesundheitsministerin Diana Stolz fordert ein Umdenken und mehr Kooperation zwischen Kliniken, Krankenkassen und Ärzteschaft. Ziel sei eine spezialisierte und effiziente Versorgungsstruktur.
Daten der Hessen Agentur zeigen, dass in Fulda-Bad Hersfeld zwei Kliniken optimal auf die neurologische Versorgung ausgerichtet sind. Eine weitere Zersplitterung dieser Leistungsgruppe wäre ineffizient. Gleichzeitig nimmt die Zahl der ambulanten Behandlungen zu, während aufgrund des demografischen Wandels mehr schwere Fälle und ein erhöhter Bedarf an geriatrischer Versorgung erwartet werden.
Nicht alle Krankenhäuser werden die neuen Anforderungen des Bundes erfüllen können. Eine stärkere Spezialisierung und Kooperation der Kliniken ist daher unerlässlich. Die Versorgungskonferenzen sollen dazu beitragen, eine zukunftsfähige Krankenhausplanung zu entwickeln…
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