Krankenhausreform in Mecklenburg-Vorpommern: Pauschalförderung soll Bürokratie abbauen

Mecklenburg-Vorpommern will die Krankenhausfinanzierung reformieren. Statt Einzelfallförderung sollen die Kliniken künftig pauschale Investitionsmittel erhalten – ein Schritt zu weniger Bürokratie und mehr Planbarkeit.

19. Mai 2025
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Mecklenburg-Vorpommern stellt die Krankenhausfinanzierung neu auf: Künftig sollen die 37 Krankenhäuser im Land Investitionsmittel als Pauschalen erhalten, die sie eigenverantwortlich einsetzen können. Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) sieht darin einen wichtigen Schritt zum Bürokratieabbau und zur Stärkung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit der Kliniken. Der Gesetzentwurf, der spätestens ab 2028 greifen soll, wurde zur weiteren Beratung an die Landtagsausschüsse überwiesen. Kritiker mahnten an, dass die vorgesehene Finanzierung von rund 60 Millionen Euro jährlich nicht auskömmlich sei, da der tatsächliche Bedarf bei etwa 150 Millionen Euro liege. Das Land setzt zusätzlich auf Bundesmittel zur Modernisierung und Digitalisierung der Kliniken. Ziel ist es, die 37 Krankenhäuser mit ihren 74 Standorten langfristig zu sichern und dem bundesweiten Reformdruck standzuhalten…

Quelle:

bibliomedmanager.de


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