Krankenhausreform: Marienhaus-Gruppe bündelt Kliniken in drei Regionen und gründet eigene Reha-Gesellschaft

Bis Jahresende überführt die Marienhaus-Gruppe ihre Kliniken im Rahmen der Krankenhausreform in eigenständige Gesellschaften, ordnet sie drei Regionen zu und bündelt Reha-Standorte in einer neuen GmbH…

26. August 2026
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Die Marienhaus-Gruppe reagiert auf die geplante Krankenhausreform mit einer umfassenden Neustrukturierung. Bis Ende 2026 werden die bisher in der Marienhaus Kliniken GmbH zusammengefassten Standorte in operativ eigenständige Gesellschaften überführt.

Die Kliniken werden drei Regionen zugeordnet: Hochwald-Saar, Mitte/Süd sowie RLP Nord/NRW. Jede Klinikgesellschaft erhält künftig einen Regional- und einen Klinikgeschäftsführer. Die bisherigen kaufmännischen Direktoren der Standorte werden zu Klinikgeschäftsführern ernannt.

Geschäftsführer Sebastian Spottke begründet den Schritt mit den Anforderungen der Krankenhausreform: Kliniken müssten Versorgungsstrukturen weiterentwickeln und in Spezialisierung investieren. Dafür brauche es unternehmerische Gestaltungsfreiheiten vor Ort. Ziel sei eine wohnortnahe Versorgung bei gleichzeitig gestärkter regionaler Flexibilität.

Die Kliniken sollen zudem einheitliche Namen erhalten, bestehend aus Unternehmensname, Schutzpatron und Ortsangabe.

Auch die geriatrischen Rehabilitationskliniken werden neu geordnet. Der Mainzer Standort wird gemeinsam mit Burgbrohl und Hermeskeil in der neu gegründeten Marienhaus Reha GmbH gebündelt. Die Geschäftsführung übernehmen Christian Link und Claudia Häfner.

Quelle:
merkurist.de

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