Krankenhausreform: Sondervermögen soll Beitragszahler entlasten

Union und SPD wollen Teile der Krankenhausreform aus dem Sondervermögen Infrastruktur finanzieren – ein Kurswechsel, der Beitragszahler entlasten, aber Kritik auslösen soll. Die Reform soll überarbeitet, Fachkliniken geschützt und Betriebskostendefizite ausgeglichen werden.

28. März 2025
  • Politik
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Union und SPD wollen Teile der Krankenhausreform künftig über das neue Sondervermögen Infrastruktur finanzieren. Damit wird der ursprünglich für die gesetzliche Krankenversicherung vorgesehene Anteil am Transformationsfonds in Höhe von 2,5 Milliarden Euro jährlich entlastet. Die Reform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll überarbeitet und bis zum Sommer angepasst werden. Im Fokus stehen erweiterte Ausnahmen für ländliche Regionen, stärkere Spezialisierung, eine Reform der Fallpauschalen und der Erhalt relevanter Fachkliniken. Zudem soll das Betriebskostendefizit bedarfsnotwendiger Häuser aus den Jahren 2022 und 2023 ausgeglichen werden. Der Sozialverband VdK bewertet den Kurs als entlastend und versorgungsfördernd. Kritik kommt von den Grünen, die fehlende Gesamtkonzepte und unrealistische Einsparversprechen bemängeln. Die strittigen Punkte liegen nun bei der Hauptverhandlungsgruppe der Koalitionsverhandlungen…

Quelle:

stern.de


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