Krankenhausreform-Tool zur Auswirkungsanalyse: Länder testen Szenarien für optimale Versorgung
Das neue Simulationsmodell zur Krankenhausreform ermöglicht den Bundesländern, Auswirkungen geplanter Klinikstrukturen zu analysieren und die Verteilung von Vorhaltebudgets optimal zu planen, um Versorgungsengpässe zu vermeiden.
- Ökonomie
Das Bundesministerium für Gesundheit stellt den Bundesländern ein Simulationsmodell zur Krankenhausreform zur Verfügung, mit dem Szenarien zur zukünftigen Krankenhausstruktur getestet werden können. Das von BinDoc und der Oberender GmbH entwickelte Tool basiert auf aktuellen Abrechnungsdaten und der Einteilung in 65 Leistungsgruppen, um die Auswirkungen der Krankenhausplanung auf Erreichbarkeit und Versorgung abzuschätzen. Die Bundesländer können Versorgungsstufen und Mindestvorhaltungen festlegen, um „Gelegenheitsversorger“ auszuschließen und die Ressourcenverteilung bedarfsgerecht anzupassen. Das Modell ermöglicht es auch, mögliche Versorgungslücken zu identifizieren und Vorschläge wie Luftrettung oder Telemedizin zu berücksichtigen. Darüber hinaus simuliert das Tool die finanziellen Auswirkungen auf die Vorhaltebudgets der Fachkliniken. Die Handhabbarkeit und die Ergebnisse der Analysen werden die Entscheidung der Länder über die Anrufung des Vermittlungsausschusses beeinflussen…
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