Krankenhausreform und BStabG zwingen die Kliniken in Amberg und Sulzbach-Rosenberg zur Kooperation
Die Kliniken der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach verhandeln über gemeinsame Strukturen, um angesichts der Krankenhausreform und des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes ihre Standorte wirtschaftlich zu sichern…
- Ökonomie
Das Klinikum St. Marien Amberg und die Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach haben im August 2026 Kooperationsgespräche aufgenommen. Anlass sind die Krankenhausreform und das kürzlich in Kraft getretene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das den finanziellen Druck auf Kliniken ab 2027 weiter verschärft.
Landrat Richard Reisinger und Oberbürgermeister Michael Fritz wollen ein gemeinsames Konzept entwickeln, das die stationäre Versorgung in der Region dauerhaft absichert. Die Gespräche laufen auf Ebene der Klinikleitungen und der Aufsichtsgremien beider Kommunalunternehmen.
Konkret geht es darum, das Leistungsangebot in der Grund-, Regel- und Schwerpunktversorgung wohnortnah zu erhalten. Beide Standorte, das Klinikum St. Marien in Amberg und das St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg, sollen langfristig wirtschaftlich gesichert werden.
Durch eine abgestimmte Strukturentwicklung wollen die Beteiligten zudem die kommunalen Träger finanziell entlasten. Reisinger und Fritz zeigen sich zuversichtlich, in den kommenden Monaten ein tragfähiges Konzept vorlegen zu können.
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