Krankenhausreform: Von der versprochenen Revolution zur verpassten Chance?
Die aktuelle Krankenhausreform zeigt, wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, doch sie birgt zugleich eine Chance für eine Neuordnung der kommunalen Selbstverwaltung.
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Die aktuelle Krankenhausreform zeigt, wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, doch sie birgt zugleich eine Chance für eine Neuordnung der kommunalen Selbstverwaltung.
Die geplante Krankenhausreform der Ampelkoalition wird von vielen als verpasste Chance empfunden. Zunächst vollmundig als „Revolution“ angekündigt, sind inzwischen viele der versprochenen Veränderungen zurückgenommen oder verwässert worden. Vor allem der finanzielle Spielraum wurde drastisch eingeschränkt, was zu Frustration bei den Verbänden und in den Ländern führt. Der Fokus der Reform liegt auf einer neuen Finanzierungs- und Planungssystematik, während bürokratische Hürden bestehen bleiben. Trotz dieser Herausforderungen betonen die Zukunftsforscher Daniel Dettling und Nils Dehne von der Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser, dass die Reform auch als Chance für eine Neuausrichtung der kommunalen Selbstverwaltung gesehen werden kann. Es sei an der Zeit, die vorhandenen Gestaltungsspielräume aktiv zu nutzen und innovative Lösungen zu entwickeln, um die Gesundheitsversorgung zukunftsfest zu machen. Dies setzt allerdings einen echten Kooperationswillen und ein Abrücken von festgefahrenen Positionen voraus…
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