Krankenhaussterben geht weiter – Gaß sieht keine Perspektive in Lauterbachs Reform
DKG-Chef Gerald Gaß sieht keine Hoffnung auf Besserung durch die geplante Krankenhausreform und warnt vor weiteren Klinikschließungen, während die Caritas die Kurzsichtigkeit der Regierung kritisiert.
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DKG-Chef Gerald Gaß sieht keine Hoffnung auf Besserung durch die geplante Krankenhausreform und warnt vor weiteren Klinikschließungen, während die Caritas die Kurzsichtigkeit der Regierung kritisiert.
Die finanzielle und strukturelle Lage der deutschen Krankenhäuser ist nach Ansicht des Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, „desolat“. Auf einer Tagung des Katholischen Krankenhausverbandes beklagte Gaß den drohenden Verlust alteingesessener Kliniken, der den sozialen Zusammenhalt schwäche. Auch die von Bundesgesundheitsminister Lauterbach geplante Krankenhausreform biete keine Perspektive. Es sei unrealistisch, dass die Reform Stabilität bringe, da die Positionen von Bund und Ländern weit auseinander lägen. Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, schloss sich der Kritik an und warnte davor, die „soziale Kraft des Christlichen“ zu zerstören. Lauterbachs Reform soll das Leistungsspektrum der Kliniken straffen und die Finanzierung von Fallpauschalen lösen.
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