Kreisklinik Wolfratshausen startet Ausbau von vier spezialisierten Versorgungszentren
Die Kreisklinik Wolfratshausen investiert in Spezialisierung und baut vier Versorgungszentren aus. Mit neuen Fachkräften, erweiterten Intensivkapazitäten und einem LMU-Chefarzt in der Gastroenterologie gewinnt der Standort an medizinischer Relevanz…
- Ökonomie
Die Kreisklinik Wolfratshausen zeigt trotz Finanzierungslücke eine stabile Entwicklung und setzt auf Spezialisierung. Geschäftsführung und Landkreis verfolgen das Ziel, mit vier klar profilierten Versorgungszentren die Zukunft des Hauses zu sichern. Geplant ist der Ausbau der Geriatrie und Alterstraumatologie auf 50 Betten sowie die Erweiterung der Pneumologie von sechs auf zwölf Betten. Besonderes Gewicht erhält die Intensivmedizin: Mit 20 Betten zählt die Klinik zu den wenigen Einrichtungen in Oberbayern, die diese Kapazität voll nutzen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gastroenterologie, die seit Juli 2024 mit einem Chefarzt von der LMU München besetzt ist. Die Kooperation ermöglicht eine umfassende Versorgung gastrologischer Krankheitsbilder vor Ort. Auch das OP-Zentrum wurde organisatorisch verbessert und soll künftig als Teil eines medizinischen Versorgungszentrums mit fachübergreifender Struktur arbeiten. Damit steigt die Behandlungsqualität, komplexere Fälle können versorgt und die Attraktivität des Standorts gestärkt werden. Die Patientenzahlen belegen diesen Kurs: Zwischen 2021 und 2024 erhöhte sich die Zahl der behandelten Fälle um 261.
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