Kreiskrankenhaus Grünstadt: Neun Leistungsgruppen bleiben, zwei fallen weg

Ab 1. Januar sollen nur noch neun Leistungsgruppen im Kreiskrankenhaus Grünstadt erhalten bleiben. Wirbelsäulenchirurgie und Endoprothesenrevisionen sind aktuell nicht mehr vorgesehen…

7. September 2026
  • Politik

Das Kreiskrankenhaus Grünstadt soll nach den am 4. September 2026 veröffentlichten Planungsergebnissen zur Krankenhausreform als Haus der Grund- und Regelversorgung weitgehend bestehen bleiben. Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld geht davon aus, dass mehr als 95 Prozent der bisherigen Leistungsgruppen erhalten bleiben.

Ab 1. Januar 2027 sind folgende neun Leistungsgruppen vorgesehen: Allgemeine Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie, HNO, Geriatrie, Allgemeine Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Intensivmedizin sowie Knie- und Hüft-Endoprothetik. Nicht mehr eingeplant sind die Wirbelsäulenchirurgie und die Revisionen von Knie und Hüfte. Die betroffenen Krankenhäuser können noch Stellung nehmen. Ob das Änderungen bewirkt, lässt der Landkreis offen.

Ihlenfeld kündigt an, die Ergebnisse zu prüfen und Gespräche in verschiedene Richtungen zu führen. Besonderes Augenmerk gilt dem evangelischen Krankenhaus in Bad Dürkheim, für das das Ministerium eine Entwicklung zur Regioklinik in Betracht zieht. Diese Auswirkungen will der Landkreis mit dem Ministerium intensiv besprechen.

Für das Hetzelstift in Neustadt und das Diakonissenkrankenhaus in Speyer erwartet Ihlenfeld keine wesentlichen Veränderungen bei den Leistungsgruppen. Das bewertet er als positives Signal für die wohnortnahe Versorgung im südlichen Landkreis, einschließlich Haßloch sowie der Verbandsgemeinden Deidesheim und Lambrecht.

Quelle:
wochenblatt-reporter.de

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