Krisenfest im Ausnahmezustand: Erfahrungen aus dem Immanuel Krankenhaus Berlin

Der Berliner Blackout zeigte, wie wichtig getestete Notstromsysteme, klare Kommunikation und ruhige Führung sind. Kliniken sollten ihre Krisenpläne jetzt prüfen…

22. Januar 2026
  • Digitale Klinik

Der großflächige Stromausfall im Berliner Südwesten am 3. Januar traf auch das Immanuel Krankenhaus Berlin am Standort Wannsee. Nach Einschätzung von Geschäftsführer Roy J. Noack blieb die Patientensicherheit jederzeit gewährleistet. Das Notstromaggregat sprang sofort an und versorgte alle patientennahen Bereiche, inklusive IT und Telefonie. Einschränkungen im medizinischen Betrieb waren nicht erforderlich, da es sich um ein Wochenende mit reduziertem OP-Programm handelte.

Als besonders wertvoll erwiesen sich regelmäßige Testläufe der Notstromtechnik, ein vor Ort lebender Haustechniker sowie frühzeitige Dieselreserven. Herausforderungen zeigten sich vor allem bei der Kommunikation, da der Mobilfunk zeitweise ausfiel. Noack sieht darin einen klaren Handlungsbedarf für alternative Kommunikationswege.

Die Erfahrung wird nun im Verbund der Immanuel Albertinen Diakonie ausgewertet. Alarmierungspläne, IT-Sicherheit und Versorgungslogistik sollen weiter verbessert werden. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Vorbereitung, Zusammenarbeit und verlässlicher Technik in Krisensituationen.

Quelle:
kma-online.de

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