Kritik an Krankenhausreform: Bestandsschutz ländlicher Kliniken bleibt unsicher

Während Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher die Krankenhausreform als wichtigen Fortschritt für kleine Kliniken in ländlichen Regionen lobt, äußern CDU-Politiker und der Caritasverband scharfe Kritik an der unklaren Finanzierung und den möglichen negativen Auswirkungen auf die Patientenversorgung.

21. Oktober 2024
  • Politik


Die kürzlich beschlossene Krankenhausreform sorgt in Brandenburg für heftige Diskussionen. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher sieht deutliche Verbesserungen, insbesondere durch den Bestandsschutz für kleinere Kliniken im ländlichen Raum. Dieser Schutz soll verhindern, dass wichtige Notfallhäuser schließen müssen. Gleichzeitig kritisiert sie jedoch, dass nicht alle Forderungen der Gesundheitsministerkonferenz erfüllt wurden. Wesentlich skeptischer äußerte sich der CDU-Politiker Prof. Michael Schierack, der vor allem die unklare Finanzierung und mangelnde Berücksichtigung kleiner Kliniken bemängelt. Auch Ulrike Kostka vom Caritasverband bezeichnet die Reform als „Mogelpackung“, die mehr verspricht, als sie halten kann, und warnt vor negativen Folgen für die Patientenversorgung in Berlin und Brandenburg…

Quelle:

nordkurier.de


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