Künstliche Bilddaten verbessern AI-gestützte Diagnosesysteme

Forscher der MedUni Wien nutzen generative KI (GenAI) zur Erstellung synthetischer Szintigrafien. Die künstlichen Bilddaten verbessern diagnostische AI-Modelle und umgehen Datenschutzprobleme. Eine internationale Studie belegt die hohe Qualität der synthetischen Bilder und deren Nutzen für präzisere Diagnosen.

26. Februar 2025
  • IT


Die MedUni Wien hat eine generative KI entwickelt, die medizinische Bilddaten synthetisch erzeugt. Ziel ist es, diagnostische AI-Systeme zu verbessern, ohne auf sensible Patientendaten angewiesen zu sein. In einer internationalen Studie wurden über 9.000 klinische Szintigrafien als Trainingsdaten genutzt, um künstliche Bilddatensätze zu generieren.

Die Qualität der synthetischen Bilder wurde von unabhängigen Ärzten geprüft – sie sind von realen Aufnahmen nicht zu unterscheiden. Ein KI-gestütztes Diagnosemodell für kardiale Amyloidose und Knochenmetastasen, trainiert mit diesen Daten, zeigte eine signifikant höhere Genauigkeit.

Der Vorteil liegt im Datenschutz: Da keine echten Patientendaten verarbeitet werden, entfällt das Risiko von Datenlecks. Zudem können gezielt unterrepräsentierte Krankheitsbilder ergänzt werden, um die Leistungsfähigkeit diagnostischer AI-Modelle weiter zu steigern…

Quelle:

healthcare-in-europe.com


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