Künstliche Intelligenz stärkt Präzisionsmedizin im Klinikum Fulda
Im Klinikum Fulda unterstützt Künstliche Intelligenz Diagnostik und Therapie. Der Fokus liegt auf Präzision, Sicherheit und Entlastung des Personals…
- Data und KI
Künstliche Intelligenz gewinnt im Klinikum Fulda zunehmend an Bedeutung. Eingesetzt wird sie vor allem in der bildgebenden Diagnostik und in der Strahlentherapie. Dort kommen seit mehreren Jahren Verfahren des maschinellen Lernens zum Einsatz, um individuelle Patientenmodelle zu erstellen und Therapien vorab virtuell zu simulieren.
Auch in der Neuroradiologie unterstützen KI-gestützte Anwendungen die Analyse komplexer Bilddaten. Auffälligkeiten wie Schlaganfälle oder Prostatakarzinome lassen sich dadurch schneller und sicherer erkennen. Perspektivisch plant das Klinikum zudem eine umfassende Digitalisierung der Pathologie.
Nach Angaben des Instituts für Medizinische Physik und Strahlenschutz dient KI ausschließlich als Assistenzsystem. Die Algorithmen markieren Auffälligkeiten, die medizinische Bewertung bleibt bei den Ärztinnen und Ärzten. Alle eingesetzten Systeme sind validiert und werden im klinischen Betrieb nicht weiter trainiert. Auswirkungen auf den Personalbestand gibt es nicht. Vielmehr steht die Qualitätssteigerung und Entlastung bei zeitintensiven Routinetätigkeiten im Vordergrund.
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