Labordiagnostik: Helios Wuppertal bündelt sechs Diagnostikbereiche auf 1500 Quadratmetern
Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal hat am Campus Barmen ein neues Zentrallabor eröffnet, das sechs Diagnostikbereiche auf 1500 Quadratmetern vereint und auf durchgängige Automation setzt…
- Data und KI
Das Institut für Medizinische Labordiagnostik (IML) am Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) hat einen strukturellen Umbau abgeschlossen. Auf mehr als 1500 Quadratmetern wurden am Campus Barmen sechs bislang getrennte Diagnostikbereiche auf einer Ebene zusammengeführt. Rund 80 Mitarbeitende arbeiten künftig in der neuen Struktur.
Kern des Betriebsmodells ist eine vollständig automatisierte und digital vernetzte Prozesskette vom Probeneingang bis zur Archivierung. Auf der zentralen Laborstraße lassen sich mehr als 100 Parameter bestimmen, rund um die Uhr, sieben Tage pro Woche. Helios sieht darin die Voraussetzung, künftig weitere Bereiche wie die Mikrobiologie zu automatisieren.
Zum Einsatz kommen unter anderem Maldi-Tof-Massenspektrometrie, Multiplex-PCR, digitale PCR (ddPCR) und Next-Generation-Sequenzierung (NGS). Diese Verfahren gewinnen insbesondere in der personalisierten Medizin an Bedeutung.
Das IML versorgt neben dem HUKW auch weitere Krankenhäuser, niedergelassene Praxen und Unternehmen der Region. Der Neubau grenzt unmittelbar an das Zentrum für Forschung in der Klinischen Medizin (ZFKM) der Universität Witten/Herdecke, was nach Angaben von Institutsdirektor Prof. Parviz Ahmad-Nejad bessere Möglichkeiten für translationale Forschung und die Ausbildung des Nachwuchses schafft.
Das IML ist seit 2014 nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert. Das HUKW ist mit rund 1000 Betten das größte Krankenhaus im Bergischen Land.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.