Land sichert Liquidität für Altmark-Klinikum – Standorte bleiben bestehen

Das Land Sachsen-Anhalt will dem Altmark-Klinikum bei akuten Liquiditätsproblemen helfen. Die Standorte bleiben erhalten. Details zur Finanzierung sind noch offen…

18. Februar 2026
  • Ökonomie

Das Altmark-Klinikum mit Standorten in Gardelegen und Salzwedel steht unter finanziellem Druck. Gerüchte über mögliche Schließungen weist Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne zurück. Das Land überbrückt einen Liquiditätsengpass.

Der Grund sind fehlende Zahlungen der Krankenkassen. Das Klinikum erhält bereits Zuschüsse für die wichtige Grundversorgung in der Chirurgie, Inneren Medizin, Geburtshilfe und Kinderheilkunde. Laut dem Ministerium reicht dieses Geld aber nicht aus. Ein Gutachten bestätigt, dass das Klinikum für die Jahre 2023 und 2024 zusätzliches Geld braucht. Über die genaue Höhe verhandeln die Beteiligten noch.

Im Jahr 2024 behandelten die beiden Häuser rund 16.000 Patientinnen und Patienten stationär. An den beiden Standorten arbeiten etwa 870 Beschäftigte.

Die Häuser machten jedoch einen Verlust von 7,5 Millionen Euro. Deshalb prüft der Landkreis, die Rückzahlung eines Darlehens über 3 Millionen Euro zu verschieben. Die Geschäftsführung analysiert nun die Kosten und die Arbeitsabläufe. Eine Schließung der Häuser diskutiert aktuell niemand.

Quelle:
kma-online.de

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